Windenergieanlagen stellen aufgrund ihrer Bauhöhe, ihres Eigengewichts und der dynamischen Windlasten besondere Anforderungen an den Baugrund und die Gründung. Insbesondere die hohen Kippmomente müssen dauerhaft und sicher in den Untergrund abgetragen werden.
Geotechnische Untersuchungen mittels Bohrungen, Rammsondierungen und gegebenenfalls ergänzender Verfahren liefern wichtige Informationen über die Bodenschichtung, Tragfähigkeit, Steifigkeit und das Setzungsverhalten. Auch die Grundwasserverhältnisse werden bei der Beurteilung berücksichtigt.
Auf Grundlage der ermittelten Bodenkennwerte können geeignete Gründungskonzepte beurteilt und die erforderlichen Bemessungsparameter für die Tragwerksplanung bereitgestellt werden. Ein fundiertes Gründungsgutachten bildet damit die Grundlage für eine standsichere, dauerhafte und wirtschaftliche Errichtung von Windenergieanlagen.

